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19.11.2018

International – Das Ende der Männer?


«The End of Men» betitelt der Zürcher Ökonomieprofessor Nir Jaimowich seine Studie zum Aufstieg der Frauen in den letzte vier Dekaden. Im modernen Arbeitsmarkt ist das Gehirn gefragter als Muskeln. Frauen haben sich besser geschlagen im Wandel vom klassischen Arbeiter hin zur hochqualifizierten Arbeitskraft, die kognitive Tätigkeiten ausübt. Entsprechend arbeiten heute weniger Männer in hochqualifizierten Stellen als 1980. Auch in der Schweiz sind mit 51.2 Prozent mehr Frauen als Männer tertiär gebildet (Universität, Pädagogische Hochschule, Fachhochschule). Ihr Anteil an den klassischen Universitäten beträgt 50.6 Prozent. Trotzdem sind die Frauen in Kaderstellen immer noch klar untervertreten.

Hug, Daniel: Weibliche Revolution auf dem Arbeitsmarkt. NZZ am Sonntag. 4.11.2018